Heiratsurkunde 1848 Stettin

Anfragen für das Lesen von alten Dokumenten
Antworten
Benutzeravatar
mani
Beiträge: 149
Registriert: 08.03.2007, 08:41
Wohnort: Bornheim NRW

Heiratsurkunde 1848 Stettin

Beitrag von mani »

Liebe Mitforschende,
ich habe große Probleme beim Entziffern dieser Urkunde.
Es geht um den Eintrag Nr. 26: Johann Friedrich Schlüter * 1818 in Königsberg Pr. - Vater: Hermann Schlüter Schuhmachermeister + 1836 in Königsberg Pr.
Seine ehefrau ist Marie Christine Miering * ca 1824 vermutl. ebenfalls Kö.Pr
Vater der Braut Nicolas

BItte um Lesehilfe.
Herzlichen Dank
Mani
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Ich arbeite mit: Windows 11 pro 23H2
AB Version 4.07
Benutzeravatar
Fridolin
Beiträge: 3846
Registriert: 04.01.2017, 18:32
Wohnort: Regio Rhein-Neckar
Hat sich bedankt: 49 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal

Re: Heiratsurkunde 1848 Stettin

Beitrag von Fridolin »

Ich verstehe das als Bitte um Rate-, nicht Lesehilfe. Richtig lesen kann man diese Kopie m.E. nicht. Aber vielleicht habe ich auch nur zu wenig Übung.

Mehr geahnt als gelesen: Johann Friedrich Schlüter, ..meister Hermann Schlüter.., Junggesell, Marie Caroline (?) Friederike Miering, Nicolas Miering in Königsberg, ledig, haben ein Kind (?)
Aktuell Win11-64 pro 23H2, Ahnenblatt 3.60 - Daten via NAS, Programm lokal

Empfehlung: Alle relevanten Handbücher lesen :book:
(es gibt das Benutzerhandbuch und mehrere Themen-Specials!)
Benutzeravatar
mani
Beiträge: 149
Registriert: 08.03.2007, 08:41
Wohnort: Bornheim NRW

Re: Heiratsurkunde 1848 Stettin

Beitrag von mani »

Hallo Fridolin
danke für deine schnelle Antwort.
Du hast recht es ist eher raten und kombinieren.
Also noch einige Infos über diese Familie aus anderen Urkunden (u.a. Geburtseintrag des Kindes in der Kirche > Stettin St. Marien. Da muss man erst mal draufkommen!) sowie den Urkunden des Vaters aus Königsberg Pr. und der eigenen Geburtsurkunde.
Es geht hier um den Schuhmachergesellen (Meister wird er zwei Jahre später laut Geburtseintrag seines 2. Sohnes) Johann Friedrich Schlüter *1823 in Königsberg Pr.. Sein Vater Hermann war Schuhmachermeister in Kö. Der Vater und seine Mutter sind beide 1836 kurz nacheinander an Typhus gestorben. Johann Friedrich hat noch 3 Geschwister.
jetzt zum raten der einzelnen Rubriken
Nr. 26 Name: Joh.Friedr. Schlüter Schuhmacherges. (Anschrift?) A.... 893; Name des Vaters:Vater ein Schuhmachermeister Hermann Schlüter todt, die Mutter ...........; Junggeselle 4 Jahre hier; Name der Braut: Marie Christine Frederike Miering ....str. 893; 24J; Eltern der Braut: Vater der .... Nicolas Miering in Königsberg in Pr. todt, die Mutter auch, .. nachzuweisen...;keine; ledig; Datum fehlt, Bemerkungen: haben ein Kind, das am Tag der Cop getauft wird, II ................ st. Marien
für Ergänzungen, Änderungsvorschläge etc bin ich dankbar.
Vielleicht hat jemand auch eine Ahnung, warum das genaue Heiratsdatum nicht eingetragen ist?
Ich arbeite mit: Windows 11 pro 23H2
AB Version 4.07
Joku
Beiträge: 94
Registriert: 10.06.2008, 11:20
Wohnort: Nordbaden
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 5 Mal

Re: Heiratsurkunde 1848 Stettin

Beitrag von Joku »

Hallo,

in Stettin, St. Nikolai-Johanniskirche war die Proclamation und nicht die Heirat.

Die Heirat fand am 20.05.1848 in der Kirche St. Marien in Stettin statt.
https://www.archion.de/p/50640a9d08/

Bei Bemerkungen: Haben ein Kind das am Tage der Cop. getauft wurde.
https://www.archion.de/p/ad17f3fc88/

Gruß
Joachim
domuncula
Beiträge: 13
Registriert: 24.01.2019, 14:52

Re: Heiratsurkunde 1848 Stettin

Beitrag von domuncula »

26. / Johann Friedrich Schlüter, Schuhmacherges. 893 in der Frauenstr. / 23 J. / Vater der Schuhmachermeister Herrmann Schlüter todt, die Mutter auch; was? nachzuweisen ist? / Junggesell; 4 J. hier / Marie Caroline Friederike Miering, Frauenstr. 893 / 24 J. / Vater der Einwohner Nicolas Miering in Königsberg in Pr., todt; die Mutter auch; was? nachzuweisen ist? / keine / ledig / - / haben ein Kind, das am Tage der Cop. getauft wird. II. halbe Gebühren, dedit. Sind nach St. Marien verzogen.
Antworten